Prüfung der Restfeuchte von Beton mittels CM-Gerät

Die Messung der Restfeuchte mit dem CM-Gerät (Calciumcarbid-Methode) bietet eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, die Feuchtigkeit in Betonproben direkt auf der Baustelle zu bestimmen. Diese Methode wird besonders in den folgenden Anwendungsbereichen geschätzt:

  • Estrich
    Die Restfeuchtemessung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Estrich die erforderliche Trocknung erreicht hat, bevor weitere Bodenbelagsarbeiten erfolgen. Dies verhindert spätere Schäden durch Feuchtigkeit.

  • Betonbauwerke vor Beschichtungen
    Vor dem Auftragen von Oberflächenschutzsystemen oder Beschichtungen auf Betonbauwerken ist eine genaue Bestimmung der Restfeuchte notwendig. Viele Hersteller setzen eine Restfeuchte von weniger als 3 bis 4 CM-% als Voraussetzung für die Anwendung ihrer Systeme voraus.

  • Dachabdichtungsarbeiten
    Die Kontrolle der Restfeuchte ist auch bei Betonuntergründen, die eine Dachabdichtung erhalten sollen, von Bedeutung. Eine zu hohe Feuchtigkeit kann die Wirksamkeit und Haltbarkeit der Abdichtung beeinträchtigen.

Messprinzip und Durchführung

Die Messung erfolgt durch die Reaktion von Calciumcarbid mit der Feuchtigkeit in der Betonprobe, wobei Acetylen-Gas entsteht. Das Gasvolumen, das proportional zum Wassergehalt ist, wird durch ein Druckmanometer gemessen und in CM-% angegeben.

Bei der Entnahme der Probe ist darauf zu achten, dass sie aus einer Tiefe von 30 bis 40 mm stammt, vor Feuchtigkeitsverlust geschützt wird (z.B. in einem geschlossenen Folienbeutel) und vor der Messung ausreichend zerkleinert wird.

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